In welchen Regionen Deutschlands ist es besonders teuer oder billig, sein Auto reinigen zu lassen? Dieser Frage ging auto.de – Deutschlands drittgrößtes Autoportal – nach. Das Ergebnis: unter anderem in Suhl und Erfurt sind Autowäschen in Textilanlagen günstig. Überhaupt lockt Thüringen generell mit preiswerten Autowaschanlagen, fanden die Tester heraus. Am günstigsten ist die Textilreinigung in den folgenden Städten: Augsburg, Leipzig, Moers, Zwickau, Hagen, Gelsenkirchen, Mannheim, Duisburg, Oberhausen, Magdeburg, Bayreuth, Recklinghausen, Halle, Neubrandenburg, Straubing, Chemnitz, Hof, Schwerin, Fulda, Marburg, Suhl, Essen, Cottbus, Jena, Krefeld, Erlangen und Erfurt. Die Autofahrer sind hier mit niedrigen Preisen zwischen 5,90 Euro (Augsburg) und 5,35 Euro (Erfurt) dabei.
Die Studie von auto.de zeigt, dass beim maschinellen Waschen des Fahrzeugs großes Sparpotential möglich ist. Mit zum Teil unverschämt teuren aber auch richtig preiswerten Angeboten wird der Autofahrer von den Waschanlagen- und Tankstellen-Betreibern umworben. So ist laut der Studie fast jede fünfte Waschanlage zu teuer. (Quelle: pts)
Spicken erlaubt
Trusetal. Was bei Schülern nicht erlaubt ist, wird bei Eltern und Partnern der Schule immer beliebter. Das Spicken, sprich das Abgucken beim Nachbarn, gibt es mittlerweile sogar in organisierter Form. Mit “Spicken vor Ort” ist ein Erfahrungsaustausch von Schulfördervereinen aus der Region gemeint. Solch ein Treffen fand am vergangenen Freitag in Trusetal statt. Eingeladen hatte der Förderverein der Regelschule, welcher in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Neben dem Verein stellten sich Schulfördervereine eines Gymnasiums aus Eisenach und einer
Grundschule aus Stadtlengsfeld vor. Anhand ihrer Schilderungen konnten die Vertreter von Schulfördervereinen aus Südwest-Thüringen Schlüsse für ihre eigene Arbeit ziehen und sich Anregungen holen. Der neue Schualmtsleiter Dieter Kunstmann, der sich eigens für diese Veranstaltung Zeit genommen hatte, lobte das Engagement der Eltern, Lehrer und Schulpartner. Oft begegne ihm bei einem Rundgang durch Schulen der Hinweis vor Ort, dass bestimmte Veranstaltungen oder Ausstattungen nur durch die Hilfe der Fördervereine möglich geworden sind. Auch „die Teilhabe eines jeden Schülers an den Angeboten der Schule ist eine große Leistung der Schulfördervereine“, hob er ein weiteres Beispiel aus dem Wirken der Fördervereine hervor. Weiterhin stellte Vorsitzende Rosa Maria Haschke den Thüringer Landesverband der Schulfördervereine und seine Leistungen vor. Schließlich waren nicht alle Teilnehmer des „Spicken vor Ort“ bereits Mitglied des TLSFV. Der Landesverband wurde 2008 gegründet und veranstaltet jährlich eine Fachtagung. Anfangs zählte er 13 Fördervereine und 18 Einzelpersonen als Mitglied. Inzwischen gehören ihm 137 Fördervereine an. Weiterlesen
40. Rennsteiglauf mit Rekord
Schmiedefeld. Die 40. Auflage des GutsMuths-Rennsteiglauf lockte am Samstag, 12. Mai, Tausende in ihren Bann. Neben einer Rekordteilnahme von mehr als 16.400 Läufern waren auch begeisternde Zuschauerzahlen an den Strecken festzustellen. Von Oberhof, Neuhaus und Eisenach aus starteten die Läufer über die Distanz Halbmarathon, Marathon und Supermarathon. Auch Wanderer und Biker nutzten die Strecken, ebenso gab es Juniorläufe. Neben dem Kampf um die eigenen körperlichen Kräfte und dem Kampf mit dem Strckenprofil hatten die Aktiven auch noch eine dritte Herausforderung: die kalten Temperaturen. So herrschte zu Laufbeginn am Inselberg zum Beispiel eine kühle Witterung mit lediglich drei Grad Celcius, am Possenröder Kreuz und der Ebertswiese waren es auch nicht wesentlich mehr. Doch die Begeisterung für den Lauf ist trotz mancher Widrigkeiten anhaltend groß. Das bewies auch die enorme Resonanz, welche der 40. Rennsteiglauf in der Region und der bundesweiten Öffentlichkeit fand. Im Ziel in Schmiedefeld feierten tausende Besucher jeden ankommenden Läufer.
Bürgschaftsbank vergab Handwerkspreis
Floh-Seligenthal. Die im Gewerbegebiet “Aue” ansässige Firma Ruben Peter GmbH hat den ersten Handwerkerpreis der Bürgschaftsbank Thüringen (BBT) erhalten. Der wurde am Mittwochabend, 09. Mai, vergeben und ist mit 6000 Euro dotiert. Neben dem Baubetrieb aus Floh-Seligenthal im Landkreis Schmalkalden-Meiningen wurden die 2008 gegründete Firma Birk Metall Kompetenz GmbH Weida und das Unternehmen Kratzer Sonnenschutzsysteme aus Großbartloff im Eichsfeld ausgezeichnet.
Mit Bürgschaften trägt die Thüringer Bürgschaftsbank bei, dass Handwerk und Unternehmen unter besseren Bedingungen Kredite aufnehmen und damit wirtschaftliche erfolgreich sein können. Derzeit steht die BBT vor neuen Herausforderungen. Angesichts rückläufiger Fördervolumen im Zeitraum 2014 bis 2020 verändern sich auch die Kreditvergaben und Kreditbedingungen unter denen Firmen Darlehen aufnehmen können. Staatliche Hilfen, wie sie durch Programme der BBT aufgelegt werden, bedürfen daher der Anpassung. Vor diesem Hintergrund stellte die Bürgschaftsbank Thüringen bereits Anfang März ein Vier-Punkte-Programm vor, das unter anderem die Beschleunigung von Prüfverfahren vorsieht und Förderung für höhere Einzelinvestitionen bis zwei Millionen gewähren will. Außerdem sollen Sozialunternehmen besser unterstützt werden.
Mit der ersten Ausreichung des Handwerkspreises macht die BBT zugleich auf ihre Aufgaben und Angebote aufmerksam und steht für Anfragen und Informationen zur Verfügung. Die Vergabekriterien für den Handwerkspreis beschrieben zugleich die Zielsetzung des Wirkens der Bürgschaftsbank. Die Schaffung von Arbeitsplätzen, eine solide Finanzierungsplanung, soziales Engagement und ein innovatives Zukunfts- und Marketingkonzept waren für die Vergabe des Preises bedeutend. Hier hatte die Ruben Peter GmbH aus Südthüringen die Nase ganz weit vorn. (pm/red)
Schwarzer Tag für CDU
Meiningen. Das Landratsamt im Kreis Schmalkalden-Meiningen wird fortan von dem Sozialdemokraten Peter Heimrich geführt. Der Breitunger Bürgermeister gewann die Stichwahl gegen CDU-Landtagsabgeordneten Michael Heim mit 60 zu 40 Prozent. CDU-Amtsinhaber Landrat Ralf Luther war nach 22-jähriger Ära nicht mehr zur Wahl angetreten. Die Sozialdemokraten gewannen im Landkreis mit Fabian Giesder einen weiteren wichtigen Posten. Der junge Mann eroberte den Bürgermeisterstuhl in der Kreisstadt Meiningen. Dagegen setzte sich Ralf Holland-Nell (CDU) in der Stichwahl in Floh-Seligenthal gegen Enrico Eberhardt (FDP) durch. Amtsinhaber Karl Koch (Die Linke) verteidigte hingegen ganz knapp sein Mandat als Bürgermeister in der Stadt Brotterode-Trusetal gegen den parteilosen Kandidaten Ulrich Wolf, welcher für CDU und Freie Wähler ins Rennen gegangen war. (alle Kreis Schmalkalden-Meiningen)
Einen Verlust musste die CDU in Südthüringen auch im Ilmkreis hinnehmen. Hier setzte sich Petra Endres (Die Linke) gegen Landrat Benno Kaufhold (CDU) durch. In Arnstadt unterlag CDU-Bewerber Knut Vettrich dem parteilosen Alexander Dill bei der Wahl zum Oberbürgermeister. Gleiches gilt für seine Parteifreundin in Gräfenroda. Bei der Bürgermeisterwahl verlor Veronika Schwarz gegen den Kandidaten der Linken, Frank Fiebig. (alle Ilmkreis)
Auch in der Stadt Eisenach unterlagen die Christdemokraten der Kandidatin der Linken bei der Oberbürgermeisterwahl. Hier siegte Katja Wolf in der Stichwahl gegen CDU-Mann Raymond Walk.
In Tiefenort (Wartburgkreis) unterlag CDU-Kandidatin Christine Thiel dem Bewerber Ralf Rubisch (Bürger Pro Tiefenort). Auch in Schleusegrund (Kr. Hildburghausen) unterlag Marco Bauman von der CDU dem Gegenkandidaten. Hier holte Heiko Schilling mehr Stimmen für die Freien Wähler Schleusegrund. Dagegen setzte sich Ute Hopf in Schalkau (Kreis Sonneberg) für die Christdemokraten gegen Mitbewerber Gerhard Langguth (parteilos) durch. In Hörsel (Kreis Gotha) gewann der parteilose Werner Oppermann gegen den ebenfalls parteilosen Rolf Frühauf.
In der Mehrheit der Stichwahlen unterlagen in Südwestthüringen die Christdemokraten ihren Gegenkandidaten. (Quelle TLS)
Warnstreik der Metaller
Brotterode. Die Nacht- und Frühschicht der Automotive Lightning GmbH beteiligen sich geschlossen für zwei Stunden am deutschlandweiten Warnstreik der IG Metall. Die Gewerkschaft fordert in der diesjährigen Tarifrunde für die Beschäftigten in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen 6,5 Prozent mehr Entgelt, die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten nach Abschluss der Berufsausbildung und mehr Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte bei Leiharbeit. In den bisherigen Verhandlungen mit den Arbeitgebern konnte keine Einigung erzielt werden. Es liegt ein sogenannter „Lösungsvorschlag“ der Arbeitgeber vor, welcher drei Prozent mehr Entgelt für 14 Monate anbietet.
„Das sind auf 12 Monate gesehen gerade einmal 2,57 Prozent mehr Entgelt. Das ist nicht akzeptabel und bleibt deutlich hinter den Erwartungen der Beschäftigten, aber auch den Ergebnissen der Unternehmen im Jahr 2011 zurück. Von den 52 Milliarden Euro Bruttorendite in der Branche bieten die Arbeitgeber gerade einmal 8,7 Prozent als Tarifsteigerung an. Damit wollen Unternehmer und Aktionäre 91,3 Prozent des Ergebnisses der qualifizierten, motivierten und fleißigen Arbeit der Beschäftigten für sich behalten. Dagegen wehren sich die Beschäftigten.“, so Thomas Steinhäuser, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Suhl-Sonneberg. Die IG Metall rief die Beschäftigten der Automotive Lighting Brotterode GmbH heute morgen 5 Uh
r zum Warnstreik auf. Es beteiligten sich zunächst die Beschäftigten der Nachtschicht. Zum Schichtwechsel 6 Uhr kamen die Beschäftigten der Frühschicht zum Warnstreik hinzu. Insgesamt beteiligten sich etwa 500 Beschäftigte. Unter ihnen waren auch Leiharbeitsbeschäftigte des Betriebes. Gemäß Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sind Leiharbeitsbeschäftigte nicht verpflichtet, während Arbeitskampfmaßnahmen im Entleihbetrieb weiter zu arbeiten. „Sowohl in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie, aber auch parallel dazu mit den Arbeitgeberverbänden der Leiharbeit verhandelt die IG Metall für faire und gleichberechtigte Bedingungen der Leiharbeitsbeschäftigten. Daher ist es wichtig, dass auch sie sich an den Aktivitäten der Tarifrunde beteiligen. Die IG Metall hat das Mandat sowohl der Stamm- als auch der Leiharbeitsbeschäftigten für die Tarifverhandlungen. Das haben wir heute in Brotterode erneut eindrucksvoll bestätigt.“, ergänzt Torsten Meier von Automotive Lighting Brotterode und Mitglied der Verhandlungskommission der IG Metall. (pm-igm)
Buchholz beendet Karriere
Oberhof. Die Biathletin Sabrina Buchholz beendet ihre Laufbahn. Das hat die 32 Jahre alte Mixedstaffel-Weltmeisterin von 2008 bekanntgegeben. Sie sei nicht mehr motiviert genug, um nochmals mit vollem Engagement anzugreifen, sagte Buchholz. Ab September werde sie in der Nähe von Bad Kissingen als Sportlehrerin bei der Bundespolizei arbeiten, informierte sie über ihre Pläne.
Im März 1993 startete die von Harald Hönig trainierte Sportlerin erstmals bei einem IBU-Wettbewerb. Ein fünfter Platz war im Sprint-Wettbewerb des Jahres 2007/08 in Hochfilzen ihre beste Einzelplatzierung. Außerdem hatte sie im selben Jahr in Ruhpolding ebenfalls im Sprint einen sechsten Platz erreicht. (pm /ibu)
Beratung der Berater
Suhl. Vom 9. bis 12. Mai 2012 führt der Bundesverband Katholischer Ehe-, Familien- und Lebensberaterinnen und -berater e.V. seine diesjährige Jahrestagung durch in Suhl. Mehr als 270 der insgesamt etwa 1300 Ehe-, Familien-und Lebensberaterinnen und -berater, die in Ehe-, Familien – und Lebensberatungsstellen in katholischer Trägerschaft arbeiten, kommen im Ringberg-Hotel zusammen. Dort beraten sie zum Thema “Versöhnen und Verzeihen in Paarbeziehungen”. In Referaten und praxisnahen Workshops wird die Thematik, die sowohl theologische wie psychologische Brisanz hat, aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt und erörtert. Verzeihen können ist eine Kunst, die von Christen kaum besser beherrscht wird, wie von Frauen und Männern, die sich religiös nicht gebunden fühlen, wie erste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen. Klar ist, dass Beziehungen, in denen es über längere Zeit nicht gelingt, sich zu versöhnen, und Schuld zu verzeihen, unter dieser Last des Unerledigten schwer tragen. Häufig beginnt eine Spirale” gegenseitiger Vorwürfe, die der Liebe schadet und nicht selten in Trennung endet”, heißt es in einer Ankündigung. (pm)
Erneut Lottogeld für Oberhof
Oberhof. Am Montag, 30.April, erhielt der Wintersportverein Oberhof 05 insgesamt 1.000 Euro Lottomittel als Spende. Diese gehen an den Nachwuchs des aktuell wohl erfolgreichsten Wintersportvereins der Welt. Die Scheckübergabe erfolgt durch Jörg Schwäblein , den Geschäftsführer von Lotto Thüringen. Grund für den Geldsegen ist ein Gewinnspiel von Lotto Thüringen, welches seit drei Jahren alljährlich zum GutsMuths-Rennsteiglauf ausgelobt wird. Hierbei suchte das Unternehmen die Thüringer Gemeinde, aus der sich die meisten Teilnehmer für den 39. GutsMuths-Rennsteiglauf anmeldeten. Die Teilnehmerzahl wurde prozentual zur Einwohnerzahl ins Verhältnis gesetzt. Die Wintersportstadt Oberhof stellte nach 2009 im vergangenen Jahr bereits zum zweiten Mal die meisten Teilnehmer beim GutsMuths-Rennsteiglauf. 2010 hatte der Rennsteiglauf-Zielort Schmiedefeld das Gewinnspiel für sich entscheiden können. (pm)
Geld für Akustikanlagen im Theater
Meiningen. Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, hat am Freitag (27.04.12)einen Fördermittelbescheid in Höhe von 87.000 Euro an das Meininger Theater übergeben. SPD-Kreisvorsitzender und Landrats-Kandidat Peter Heimrich zeigte sich über die Unterstützung des Landes für die traditionelle Spielstätte erfreut. „Mit dem Geld wird das Theater mit einer modernen Akustikanlage ausgestattet, mit den 87.000 Euro wird sichergestellt, dass unser Theater auch in Zukunft erstklassig spielt und weiterhin deutschlandweit ein Zuschauermagnet ist“, unterstrich Heimrich. Die Fördermittel dienen dazu, die vorhandenen Akustikanlagen umzurüsten. Die Erneuerung ist erforderlich weil der Bund die bisherig genutzten Frequenzen an Mobilfunkbetreiber veräußert hat.
Im Theater Meiningen wurden in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen getätigt. Für die erst kürzlich abgeschlossene Generalsanierung des großen Hauses wurden 23,65 Mio. Euro aufgewandt. „Wenn sich die Ausstrahlungskraft unseres Theaters erhöht, dann kommt das auch der Stadt Meiningen und dem Landkreis insgesamt zugute”, so Heimrich. (pm)